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Deutsch für den Beruf: Modelle und Perspektiven

Hufnagl, Claudia lo, Daase Andrea et al 2011: Deutsch für den Beruf. Modelle und Perspektiven. In: Haider, Barbara (Hrsg.) 2011: Deutsch über alles? Sprachförderung für Erwachsene. Wien: Edition Volkshochschule.

Damit die Qualität von berufsbezogenen Deutschkursen gewährleistet werden kann, müssen trotz bereits vorhandener guter Ansätze noch etliche Herausforderungen gemeistert werden – zu diesem Schluss kommen die Autor_innen des Aufsatzes. Bildungsübergängen muss dabei besondere Aufmerksamkeit gelten. In dem Aufsatz „Deutsch für den Beruf“ werden Entwicklungen des berufsbezogenen DaZ-Unterrichts aufgezeigt, Kriterien zur Einordnung von Kursen abgebildet und Felder benannt, die für die Qualitätssicherung der Kurse von besonderer Bedeutung sind.  Mit konkreten programmatischen Forderungen an Politik, Arbeitsmarktakteure, Betriebe u. a. schließt diese Bestandaufnahme ab. Zum Artikel

Dissertation „Fremdsprachen berufsorientiert lernen und lehren“

In der Digitalen Bibliothek Thüringen liegt die Dissertation „Fremdsprachen berufsorientiert lernen und lehren“ von Dr. Christina Kuhn als PDF-Datei (3,83 MB; kann auch als ZIP-Datei geladen werden) zum Herunterladen. Die Autorin Christina Kuhn fokussiert in ihrer Studie die Frage, wie ein berufsorientierter Fremdsprachenunterricht gestaltet sein muss, damit Lernende befähigt werden, fremdsprachlichen und interkulturellen Anforderungen in der Arbeitswelt angemessen zu begegnen und Veränderungen in der Arbeitswelt mitzugestalten. Themen der Untersuchung sind Kommunikative Anforderungen der Arbeitswelt, der Fremdsprachenbedarf in Unternehmen sowie die Motivation von Lernenden Fremdsprachen berufsbezogen zu erlernen. Eingehend erläutert wird unter anderem die Planung eines integrierten Berufsbezogenen DaF-Unterricht und die Konsequenzen für die Lehrerausbildung bezogen auf den berufsbezogenen Deutsch als Fremdsprache Unterricht.

Zur Studie

DIE-Projekt: Untersuchung der Kommunikation in Betrieben als Grundlage einer organisationsbezogenen Zweitsprachförderung

Die von der Volkswagenstiftung geförderte Studiengruppe Deutsch am Arbeitsplatz (DaA) hat die sprachlich-kommunikativen Anforderungen an verschiedenen Arbeitsplätzen mit einem hohen Anteil an Migrant_innen untersucht. Die Leiterin des Forschungsprojektes, Matilde Grünhage-Monetti vom DIE stellt hier die Ergebnisse der ethnografischen Erhebungen vor. Sprachlich-kommunikative Kompetenzen sind heute, so Grünhage-Monetti, konstitutiver Bestandteil beruflicher Handlungskompetenz auf allen Hierarchieebenen. Das wiederum hat aber für die Mitarbeiter_innen widersprüchliche Konsequenzen.

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Von der Hand in den Mund? GEW-Studie zur Arbeitssituation von Erwachsenenbildner_innen

Orientiert man sich an öffentlichen und medialen Diskursen zur Bedeutung von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen, müsste die Tätigkeit von Dozent_innen, Kursleiter_innen und Weiterbildner_innen eine hohe gesellschaftliche Anerkennung – und einen entsprechenden Lohn – nach sich ziehen.

Zum abstract und zur Studie

 

Die Kommunikationsanalyse: Ermitteln von Sprachbedarf und Sprachbedürfnis

Viele Deutschlernangebote „passen“ nicht für die Migrant_innen, die an den Kursen teilnehmen wollen/sollen. Sie passen oft deshalb nicht, weil in den Kursen nicht hinreichend auf die speziellen Kommunikationsanforderungen, die die Migrant_innen bewältigen müssen und die sie bewältigen wollen, eingegangen wird. Mit anderen Worten: Der Sprachbedarf und die Sprachbedürfnisse der Lernenden werden nicht adäquat aufgegriffen.

 

Die Kommunikationsanalyse, wie sie im Folgenden im Beitrag von Petra Szablewski-Cavus vorgestellt wird, versucht hier Abhilfe zu schaffen. Mithilfe dieser Analyse kann in definierten Lebenszusammenhängen von Migrant_innen – im Folgenden am Beispiel der Kommunikation im Betrieb -  gezielt und bereits im Vorfeld eines Kursangebots ermittelt werden, in welchen konkreten Situationen welche Anforderungen an die Zweitsprachenlerner_innen gestellt werden und welche Einstellungen sie zu diesen Anforderungen entwickelt haben: Erfasst werden wesentliche Merkmale der gesamten  - sprachlichen und teilweise auch der nicht-sprachlichen - Kommunikation.

Zum Beitrag (als pdf downloadbar)

 

Expertise Mehrsprachigkeit

Inwiefern wird Menschen mit geringen Deutschkenntnissen der Zugang zu medizinischen, sozialen oder gewerblichen Dienstleistungen durch die Kommunikation in ihren Herkunftssprachen erleichtert? Das ist eine der Fragen, die im Rahmen der Expertise „Nutzung der Mehrsprachigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund“ untersucht werden.

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BIBB-Studie

Im Report des Bundesinstituts für Berufsbildung 04/08 finden Sie eine Zusammenfassung von Untersuchungen zum Thema Migrant_innen in der beruflichen Weiterbildung. Der Schwerpunkt des Reports liegt auf dem berufsbezogenen Deutschlernen.

Zum Report..

"Berufssprache - Fachsprache - Unterrichtssprache Deutsch: Vermittlung von sprachlichen Fertigkeiten und kommunikativer Kompetenz"

Der Band greift in zehn Beiträgen die Themen der ÖDaF-Tagung 2007 zum Thema "Deutsch lernen für einen speziellen Zweck" auf und bietet einen Rück- bzw. Einblick in die gehaltenen Vorträge und Workshops.

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Wirtschaftsdeutsch vernetzt - Neue Konzepte und Materialien

In der Aufsatzsammlung werden Erfahrungen und Analysen zu den Vorraussetzungen, Anforderungen und Möglichkeiten modernen fach- und berufsbezogenen (Fremdsprachen)-Lernen und -Lehren vorgestellt und erörtert.

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TRIM: Training for the Integration of Migrant and Ethnic Workers into the Labour Market and Local Communitiy.

Das TRIM-Projekt wurde 2002 bis 2005 als ein Kooperationsprojekt von Bildungsinstitutionen in fünf europäischen Ländern (Estland, Finnland, Deutschland, Italien, Norwegen) durchgeführt.
Ziel des Projektes war es, konkrete Konzepte, Ansätze und Materialien zu entwickeln als Grundlage für einen Veränderungsprozess in sprach- und berufsbezogenen Trainingsansätzen von Migranten.

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Lernen - Verständigen – Handeln: berufsbezogenes Deutsch.

Der Band ist aus dem Projekt „Entwicklung und Erprobung eines Konzepts zur beruflichen Qualifizierung von ausländischen ArbeitnehmerInnen“ (1992 am DIE durchgeführt und durch den BMWF Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie gefördert). Dieses Forschungs- und Entwicklungsvorhaben hatte als zentrale Aufgaben, die überregionale Koordination, die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von Qualifizierungsmaßnahmen; die Entwicklung und Erprobung von Fortbildungskonzeptionen für pädagogisches und leitendes Personal sowie von Handreichungen und Praxishilfen für die berufliche Weiterbildung im interkulturellen Kontext, die die Vorbereitung und Durchführung von Fortbildungen und Umschulungen unterstützen sollen.

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